Kupfermanagement über das SÜDKUPFER Kundenportal: Wie unser Kunde, die Firma Partzsch Spezialdrähte, davon profitiert.

Kupfermanagement über das SÜDKUPFER Kundenportal: Wie unser Kunde, die Firma Partzsch Spezialdrähte, davon profitiert.

Beide Unternehmen schätzen dabei die langfristige Ausrichtung ihrer geschäftlichen Beziehungen. Im persönlichen Austausch – nicht nur in Sachen Markteinschätzung und Strategien – haben beide Seiten schon vor einiger Zeit den Bedarf für eine digitale, einfache und sichere Form der Abwicklung des gesamten Kupfermanagements erkannt. Wir als Entwickler und Partzsch als User des Portals haben die Herausforderung angenommen, die Grenzen des Gewohnten zu überwinden.

Das SÜDKUPFER Kundenportal ist eine digitale Plattform, die nicht nur verspricht, sondern auch liefert! Über 100 SÜDKUPFER Kunden nutzen das Portal bereits regelmäßig für Ihre täglichen Kupfertransaktionen – werden auch Sie User!

Das sagt unser Kunde Partzsch Spezialdrähte zum SÜDKUPFER Kundenportal:

„Als wir zum ersten Mal vom neuen Südkupfer Kundenportal hörten, waren wir ziemlich gespannt. Es hieß, es sei etwas ganz neues, kundenfreundliches und sehr einfach zu bedienen. Nach der Anmeldung wurden wir sofort vom „Cockpit“ beeindruckt – ein zentraler Ort, an dem wir den Kupferkontostand, geplante Freistellungen, offene Aufträge und Rechnungen sowie Orders für Preisfixierungen und Freistellungen mühelos verwalten können.

Das digitale Kupferkonto und die Möglichkeit, Dokumente herunterzuladen, machen das tägliche Handling unserer Kupfergeschäfte äußerst komfortabel – rund um die Uhr. Alles, was wir brauchen, ist auf einen „Klick“ verfügbar, und die klare Benutzerführung macht das Handling sehr einfach. Das Kundenportal ist in unserer täglichen Arbeit mit SÜDKUPFER nicht mehr wegzudenken – unsere Kupfergeschäfte können wir damit effizient gestalten. Es ist ein großartiges Beispiel für gelungene Digitalisierung, die den Kunden in den Mittelpunkt stellt.“

Tina Büttner, Partzsch Spezialdrähte

Armin Mohn von Südkupfer meint dazu:

„Wir sind mächtig stolz auf unser Kundenportal. Unser Ziel, das Tagesgeschäft unserer Kunden zu vereinfachen sowie transparent, benutzerfreundlich und sicher zu gestalten, haben wir mit dem Kundenportal vollumfänglich erreicht. Die ganze Story zum Kundenportal setzt konsequent unsere Geschäftsphilosophie um – die Bedürfnisse unserer Kunden stehen dabei immer im Mittelpunkt. Das Kundenportal hat sich im täglichen Doing innerhalb kürzester Zeit bei vielen unserer Kunden etabliert und zeigt, dass Digitalisierung einen echten Mehrwert schaffen kann!“

Ausblick

Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre Kupfertransaktionen auf eine neue Stufe zu heben!

Die Erfolgsgeschichte von Partzsch Spezialdrähte mit dem neuen SÜDKUPFER Kundenportal ist erst der Anfang. Die ständige Weiterentwicklung von Technologien ermöglicht es uns, das Kundenportal kontinuierlich auszubauen und zu verbessern. Zukünftige Updates werden darauf abzielen, die Effizienz weiter zu steigern, um Ihren Arbeitsalltag noch komfortabler zu gestalten. Egal, ob Sie in einem kleinen mittelständischen Unternehmen oder in einem global agierenden Unternehmen arbeiten – wir werden Ihnen Funktionen anbieten, die Ihre Kupfertransaktionen bestmöglich unterstützen!

Support

Um sicherzustellen, dass Sie stets das Beste aus dem Südkupfer Kundenportal herausholen, stehen Ihnen bei Fragen oder auch für Schulungen Heike Ohlenberg (Tel. +49 7022 9566 33, E-Mail: h.ohlenberg@suedkupfer.de) und Manuel Bauer (Tel. +49 7022 9566 88, E-Mail: m.bauer@suedkupfer.de) zur Verfügung.

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Der Kupfermarkt im Wandel

Der Kupfermarkt im Wandel

Inzwischen wurde der für die Energiewende in hohem Maße benötigte Rohstoff sogar auf die „Liste der kritischen Rohstoffe“ der EU aufgenommen. Von „kritischen Rohstoffen“ spricht man in dieser Hinsicht, wenn ein Rohstoff eine hohe ökonomische Relevanz gepaart mit befürchteten Versorgungsrisiken aufweist. Während auf der einen Seite zukünftige Versorgungsrisiken diskutiert werden, steigen auf der anderen Seite die Marktanforderungen für das rote Metall. Qualitätsmerkmale und Qualitätsstandards, die den Kupfereinkauf bereits seit vielen Jahren prägen, werden nun um Nachhaltigkeitsfaktoren erweitert. Das verändert die Marktanforderungen für den Rohstoff und beeinflusst die Einkaufsentscheidungen und -strategien auf eine neue Art und Weise. Ist das Angebot an „nachhaltigem“ Kupfer groß genug, um den für die Energiewende nötigen Bedarf zu decken? Es könnte ein Spannungsfeld zwischen neuen Marktanforderungen und Versorgungsrisiken entstehen.

„Nachhaltigkeit“ wird die Kupferwelt verändern

Mittlerweile ist der Megatrend „Nachhaltigkeit“ aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Vielmehr ist er gekommen, um zu bleiben. Der Grundstein dafür wurde 2015 von den Vereinten Nationen mit der Aufstellung der 17 „Sustainable Development Goals“ (SDG) gelegt. Aus den darin formulierten Herausforderungen entwickelten sich nationale Strategien, die sich wiederum in unseren heutigen und zukünftigen Gesetzen und Marktanforderungen wiederfinden. Aktuelle Beispiele für die zunehmenden rechtlichen und regulatorischen Anforderungen an Unternehmen in Deutschland sind beispielsweise die EU-Konfliktmineralien-Verordnung, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) oder die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Fakt ist: Die Fahrtrichtung für Nachhaltigkeit ist vorgegeben und wird unsere Gesellschaft sowie die Wirtschaft weiter prägen.

Obgleich die Zunahme der regulatorischen Anforderungen und neue Marktgegebenheiten für das Kupfer-Business sehr herausfordernd sind, so beinhalten diese Veränderungen auch große Chancen, insbesondere durch die anstehende Dekarbonisierung der Energiewirtschaft. Ob Elektrofahrzeuge oder Windkraftanlagen: die Energiewende wird hohe Mengen des Industriemetalls benötigen. Das übergeordnete Ziel besteht darin, eine CO2-Neutralität bis 2050 zu ermöglichen. Der Weg in Richtung CO2-Neutralität zahlt dabei voll auf das SDG 13 „Klimaschutz und Anpassung“ ein. Auch wenn Kupfer essenziell zur Erreichung der CO2-Neutralität ist, so darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Elektrolyse-Prozess in der Kupfergewinnung sehr CO2-intensiv ist. Hieraus entsteht eine Art Zielkonflikt. Um diesen Konflikt so gut wie möglich aufzulösen, haben sich viele Kathodenhersteller der Nachhaltigkeit verpflichtet. Der CO2-Ausstoß pro Tonne Kupfer, der sogenannte „Product Carbon Footprint“ (PCF), findet bereits Niederschlag in den Nachhaltigkeitsberichten zahlreicher Kupferproduzenten. Während der CO2-Footprint für eine Tonne Kupfer im weltweiten Durchschnitt bei 4 Tonnen CO2-Äquivalent (CO2e) liegt, weist der Nachhaltigkeitsbericht der größten deutschen Kupferhütte Aurubis bereits einen PCF von 1,46 Tonnen CO2e pro Tonne Kupferkathoden aus. Dem Bericht nach hat sich dieser Wert seit 2013 um 36% reduziert. Das deutsche Unternehmen möchte noch vor 2050 klimaneutral werden.

Wirkungsvolle Methoden, um diese Werte weiter zu reduzieren, sind der Einbezug von Ökostrom und der Einsatz von Recyclingmaterial. Kupfer lässt sich beliebig oft recyceln, was den Recyclingprozess zum ultimativen Mittel zur Verbesserung des CO2-Footprints macht. Auf diesem Weg gelingt es den Produzenten, den energieintensiven Prozess von der Förderung bis zum Elektrolyse-Prozess zu optimieren. Ein gutes Beispiel für den Wirkungsgrad dieser Methode ist der PCF, der bei den Montanwerken Brixlegg produzierten, Kathoden. Das österreichische Recyclingunternehmen produziert Kathoden aus recyceltem Kupfer und erreicht damit einen außergewöhnlich niedrigen PCF von 0,739 Tonnen CO2e pro Tonne Kupferkathoden. In Deutschland wird aktuell etwa die Hälfte der Bedarfe durch recyceltes Material gedeckt. Vor dem Hintergrund einer drohenden Versorgungsproblematik für die anstehende Energiewende reichen die derzeitigen recycelten Kupferkathoden zur Deckung des Gesamtbedarfs allerdings bei Weitem nicht aus.

Ausblick

Mit Blick auf die dargestellten, drohenden Versorgungsrisiken stellt sich die Frage, wie die Weichen im Kupfermarkt im Falle einer Engpasssituation gestellt werden. Wird ein geringerer CO2-Footprint beim Kupfer weiter forciert werden oder wird die Gesellschaft bereit sein höhere CO2-Emissionen beim Kupfer in Kauf zu nehmen, um die Energiewende zu beschleunigen und erst in der Folge die zukünftige Reduktion der CO2-Emissionen zu unterstützen?

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Kupfer – unverzichtbar für die Energiewende

Die Energiewende beschleunigt sich

Schon davor hat die Klimakrise zu einem stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnung geführt. Der Ukrainekrieg fungiert jetzt als zusätzlicher Beschleuniger dieser Entwicklung. Viele Staaten und Unternehmen fahren ihre Investitionen in erneuerbare Energien massiv hoch, um in naher Zukunft klimaneutral und energieautark aufgestellt zu sein. Um hierzulande schneller unabhängig zu werden von russischem Gas und Öl, soll sich die Leistung der Windenergieanlagen in Zukunft verdoppeln, die von Solaranlagen sogar vervierfachen.

Bis 2050 soll Europa der erste Kontinent werden, der nur noch unvermeidbare Treibhausgase ausstößt und diese wenigen Emissionen vollständig ausgleicht, um einen weltweiten Temperaturanstieg möglichst unter 1,5 Grad zu erreichen

Kupferbedarf dürfte zukünftig exponentiell steigen

Bei all den Anstrengungen führt dabei kein Weg an Kupfer vorbei, denn Kupfer findet sich überall dort, wo es um die Durchleitung von Strom geht. Dementsprechend groß wird der Bedarf in der Zukunft sein, um die Megatrends Dekarbonisierung, E-Mobilität und Digitalisierung weiter voranzutreiben und auszubauen.

Laut einer Marktanalyse des Finanzdienstleisters S&P Global könnte sich der Ausbau jedoch wegen der begrenzten Verfügbarkeit des Industriemetalls verzögern. Solarkraftwerke benötigen doppelt so viel, Offshore-Windkraftanlagen bis zu fünfmal so viel Kupfer pro Megawattstunde wie klassische Kraftwerke.

„Die Energiewende wird viel stärker von Kupfer abhängig sein als unser derzeitiges Energiesystem“, sagte Daniel Yergin, stellvertretender Vorsitzender von S&P Global, dem US-Sender CNBC.

S&P Global prognostiziert in seinem Bericht, dass sich der jährliche, weltweite Kupferbedarf bis 2035 auf 50 Millionen Tonnen fast verdoppeln und bis 2050 die Nachfrage sogar mehr als 53 Millionen Tonnen erreichen wird.

Kumuliert würde dann der Kupferverbrauch der nächsten 28 Jahre den gesamten Kupferverbrauch der letzten 120 Jahre übersteigen. Bei der Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger multiplizieren sich die benötigten Mengen sehr schnell.

Die Investmentbank Goldman Sachs läutete letztes Jahr in ihrer Studie gar ein neues Zeitalter ein und betitelte Kupfer als das neue Öl – „no decarbonisation without copper“. Goldman Sachs erwartet, dass allein der Bedarf an Windkraftanlagen 20% der Kupfernachfrage aus erneuerbaren Energien ausmachen wird. Für die Elektromobilität wird bis zu 40% benötigt werden, hauptsächlich für Ladeinfrastruktur und Motoren.

Die Berenberg-Bank bläst in dasselbe Horn und sprach gar von einem Superzyklus der Industriemetalle in den kommenden Jahrzehnten, ausgelöst durch die Dekarbonisierung.

Der jüngste Preisrutsch von 35% dürfte daher nur eine Momentaufnahme sein, da die grundlegenden Nachfragetreiber auch in Zukunft Bestand haben werden.

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Kupfervorkommen und Verfügbarkeit

Wenn sich die Nachfrage nach Kupfer bis 2035 verdoppeln wird, wie sieht es dann mit dem Angebot aus?

Kupfervorkommen sind, anders als viele andere Rohstoffe, über den gesamten Globus verteilt und in über 20 Ländern zu finden. Laut der International Copper Study Group (ICSG) waren 2019 die größten Produzentenländer Chile, Peru, China und die USA. Weitere bedeutende Vorkommen gibt es in Australien, Indonesien, Russland, Kanada, Sambia, Polen, Kasachstan und Mexiko.

Die weltweiten Kupfervorräte werden derzeit auf ca. 870 Millionen Tonnen geschätzt. Daten der US-Geological Survey zufolge belaufen sich die globalen Kupferressourcen auf insgesamt 5.000 Millionen Tonnen. Diese beinhalten neben den bestehenden Vorräten auch entdeckte und potenziell profitable Lagerstätten sowie unentdeckte Lagerstätten, die auf der Grundlage vorläufiger geologischer Untersuchungen vorhergesagt wurden.

Hinzu kommt, dass momentan schon 35% des Bedarfs mit recyceltem Kupfer gedeckt wird. Jedes Windrad und jedes Kabel ist somit eine potenzielle Kupferquelle für die Zukunft.

Ausblick

Getrieben durch den Megatrend „Dekarbonisierung“ und die Energiewende ist davon auszugehen, dass die Kupfernachfrage in den kommenden Jahren exponentiell steigen wird. Zwar sind Kupfervorkommen in umfangreichem Maße global vorhanden. Die Frage wird jedoch sein, ob Fördermöglichkeiten und Förder-kapazitäten mit der wachsenden Nachfrage mithalten können.

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Kupfer als Allroundmetall

Wofür wird Kupfer verwendet?

Hauptsächlich wird Kupfer in verschiedene Elektroinstallationen verarbeitet, z.B. in Kabeln, Leitungen, Drähten, Leiterplatten, Batterien oder Elektrogeräten. Das macht ganze 57% der insgesamt 1,2 Mio. Tonnen Kupfer in Deutschland aus. Weitere 15% werden im Bauwesen eingesetzt, hauptsächlich für Installationsrohre oder als Fassadenverkleidungen. 9% werden im Automobilsektor genutzt, 8% im Maschinen- und Anlagenbau. Nur 5% gehen in den klassischen Handel. Verwendung findet Kupfer auch in Türschlössern, Beschlägen, Musikinstrumenten, Münzen oder Glocken. Kupfer ist also ein echtes Allroundtalent.

Kaum ein Rohstoff wurde in der Menschheitsgeschichte häufiger verarbeitet als das schon in der Steinzeit bekannte rote Metall.

Eine rasant ansteigende Kupfernachfrage wird aufgrund der Herstellung von Elektrofahrzeugen erwartet. Im Moment befinden sich in den meisten PKWs durchschnittlich 25kg Kupfer. Für Elektroautos werden Autobauer zukünftig aber bis zu 80kg benötigen (laut dem Bergbaukonzern BHP Billiton). In Fachkreisen wird sogar ein Nachfragezuwachs von bis zu 340% bis zum Jahr 2050 erwartet.

Sollte die Nachfrage nach dem beliebten Industriemetall jedoch weiterhin so deutlich ansteigen, werden weder die bisher abgebauten Reserven noch die bisher bekannten Ressourcen den Bedarf decken können. Eine Möglichkeit, um das zu verhindern, ist die Ressourcenschonung durch Recycling.

Kupfer lässt sich ohne Qualitätsverlust recyceln.

Durch Recycling werden Ressourcen geschont, die Umweltbelastung verringert und es werden Energieeinsparungen erzielt. Kupfer ist der Werkstoff, der wohl in der ganzen Welt am häufigsten wiederverwertet wird, denn das Metall lässt sich ohne Qualitätsverlust wieder aufbereiten. Die Menschheit verbraucht Kupfer also nicht – sie gebraucht es. Theoretisch bleibt also das gesamte jemals abgebaute Kupfer für immer nutzbar. Schon seit vielen Jahren ist der Handel mit Schrotten und Altmaterial für Kupfer und Kupferlegierungen gut organisiert. Die weltweite Recyclingquote liegt nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) allerdings erst bei 50%.

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Warum die Gefahr besteht, dass Kupfer immer teurer wird.

Die Gründe für den Preisanstieg bei Industriemetallen

Der Kupfermarkt präsentierte sich im vergangenen Jahr und zu Beginn des Jahres 2021 stark unterversorgt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde in vielen Minen (vor allem in Chile und Peru) weit weniger Kupfer gefördert als üblich.
Zu Beginn der Pandemie sank zunächst die weltweite Industrienachfrage nach Rohstoffen, insbesondere die Basismetalle haben stark an Wert verloren. Doch im Gegensatz zu den westlichen Industrieländern erholte sich die Wirtschaft in China sehr zügig. Der Import von Kupferraffinade und Kupferkonzentraten nach China erreichte daraufhin neue Rekordstände. Vor allem der Staat nutzte die niedrigen Kupferpreise, um seine Rohstoffreserven massiv aufzubauen. Dies führte zu einem Angebotsdefizit auf dem Kupfermarkt und infolgedessen zu Preissteigerungen, die sich bis in das 1. Halbjahr 2021 hineinzogen.
Ein weiterer Grund war die äußerst positive Grundstimmung an den Finanzmärkten. Internationale Finanzakteure investierten viele Milliarden USD in die Metallmärkte, um an dem neuen Superzyklus, der von mehreren Investmentgesellschaften ausgerufen wurde, teilhaben zu können.

Wird dieser Preisanstieg anhalten?

Da sich die Angebots- und Nachfragesituation allmählich entspannt und China mit der (teilweisen) Freigabe staatlicher Rohstoffreserven den hohen Preisen entgegentritt, könnten wir möglicherweise bereits die höchsten Kupferpreise in diesem Jahr gesehen haben. Die Überhitzung der Preise wurde, wie zu Beginn der Story beschrieben, bereits ein Stück weit korrigiert. Diese Tendenz zu niedrigeren Kupferpreisen könnte noch etwas anhalten, sollte tatsächlich das Ende der nachfragestarken Zeit eingetreten sein.

Im kommenden Jahr sollte die Angebotsausweitung (Minenproduktion +3,7%, Raffinade Produktion +3,1%) den Nachfrageanstieg (+3,0%) nach Ansicht der International Copper Study Group (ICSG) übertreffen, sodass wir eine ausgeglichene Bilanz erwarten können.

Langfristig wird die Kupfernachfrage aber laut ICSG von Infrastrukturmaßnahmen in großen Ländern wie China und Indien ebenso profitieren wie von dem globalen Trend zu sauberer Energie und Elektromobilität. Um die erwartete langfristig höhere Kupfernachfrage zu befriedigen, bedarf es nach Einschätzung der Analysten der Commerzbank jedoch einem deutlich höheren Angebot. Zwar kommen ab diesem Jahr neue Minenkapazitäten an den Markt, die vor vier bis fünf Jahren angestoßen wurden. Werden aber nicht weitere Kapazitäten geschaffen, dürfte der Kupfermarkt gegen Ende des Jahrzehnts stark unterversorgt sein und die Preise würden massiv anziehen. Die aktuell hohen Preise sollten jedoch Anreize zur Erschließung neuer Vorkommen und zur Expansion bestehender Minen geben – sofern die Minenbetreiber diese als nachhaltig betrachten. Laut Einschätzung des unabhängigen Research-Instituts CRU liegt der sogenannte Incentive Price zum Bau neuer Minen bei gut 7.000 USD je Tonne, etwa 25% unter dem aktuellen Preis.

Preis- und Mengenabsicherung bleibt das Mittel der Zeit, um Risiken zu minimieren!

Planungssicherheit auf Grundlage verlässlicher Preis- und Mengenabsicherungen beim Kupferkauf ist daher mehr denn je ein wichtiges Thema. Mit SÜDKUPFER an Ihrer Seite verringern Sie das finanzielle Risiko durch Preisschwankungen an der Börse und Sie sichern sich Ihre physischen Bedarfsmengen ab. Unsere langjährige Erfahrung und unsere tiefe Marktkenntnis helfen Unternehmen auch in schwierigen Zeiten planbar und sicher zu handeln.

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Rohstoffbeschaffung wird mehr und mehr zur Herausforderung

Im Jahr 2019 verarbeiteten die Industrieunternehmen weltweit mehr als 60 Milliarden Tonnen an Metallen und anderen Rohstoffen. Durch die fortschreitenden Technologien werden immer mehr Rohstoffe in der Produktion benötigt und verwendet – inzwischen werden 90 der 118 Elemente des Periodensystems verarbeitet – doppelt so viele wie noch vor 100 Jahren.

In den vergangenen 50 Jahren ist der globale Rohstoffbedarf um 50 Prozent gestiegen und dieser steigt weiter massiv an. Dass die Beschaffung der Rohstoffe trotz besserer Logistik, weltweiter Vernetzung und einer in weiten Teilen globalisierten Wirtschaft immer mehr zur anspruchsvollen Herausforderung wird, hat unterschiedliche Gründe.

Zunehmender Protektionismus, politisch instabile Situationen in den Förderländern sowie eine wachsende Anbieterkonzentration sind Gründe für diese Entwicklung. So erwarten viele Einkäufer zunehmende Probleme in der Rohstoffversorgung (Quelle: Rohstoffstudie-2020 Inverto/Handelsblatt).

Viele Einkäufer gehen von weiter steigende Rohstoffpreisen aus

Man muss daher auch kein Prophet sein, um mit einer Verteuerung der Rohstoffpreise zu rechnen. Branchenkenner und Einkaufsexperten erwarten vor allem im Metallsektor, bei den Strompreisen und in den Kunststoffmärkten Preissteigerungen. Da Rohstoffpreise äußerst volatil sind, müssen Einkäufer versuchen, die extremen Preisschwankungen rund um die Beschaffung von Rohstoffen in den Griff zu bekommen. Bei börsennotierten Rohstoffen ist das in der Regel auch möglich. In vielen Unternehmen haben die Rohstoffpreise einen enormen Einfluss auf das Geschäftsergebnis, in manchen Branchen sind sie sogar der größte Kostenfaktor. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Einkäufer mehr und mehr strategisch denken und sich mit den Möglichkeiten zur Preissicherung auseinandersetzen.

Allerdings rücken durch die Corona-Pandemie die Rohstoffpreise als bedeutender Kostenfaktor etwas in den Hintergrund, da viele Unternehmen durch die unsicheren konjunkturellen Entwicklungen auch rückläufige Absatzmengen befürchten.

Hedging oder Hamsterkäufe?

Die Optimierung der Lagerhaltung und eine größere Bevorratung der benötigten Rohstoffmengen hat für die meisten Unternehmen Grenzen und ist als dauerhafte Schutzmaßnahme vor Preisschwankungen nicht ausreichend.

Einkäufer, denen berechenbare Kosten wichtig bzw. für die Unternehmen elementar sind, sollten insbesondere beim Kupferkauf auf Hedging setzen. Hedging bietet Verlässlichkeit und Planungssicherheit in diesen herausfordernden Zeiten. Sprechen Sie mit uns!

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Warum die Risiken beim Kupferkauf tendenziell steigen

Auf Grundlage ihrer aktuellen Studien und Marktbeobachtungen gehen die Experten der DERA davon aus, dass die Risiken am Kupfermarkt zunehmen werden. Die Nachfrage nach Kupfer hat wieder angezogen und wird mit großer Sicherheit auch weiter stark ansteigen. Nachdem die Weltmärkte nun offenkundig mit den Umständen, die durch das Coronavirus verursacht werden, besser zurechtkommen, läuft der weltweite Kupferabbau wieder auf Hochtouren.

 

 

Durch den steigenden Bedarf verlagert sich die Förderung zunehmend auch in politisch instabile Länder. Der Haupttreiber der Nachfrage ist eindeutig China. Offenkundig ist der Rohstoff- insbesondere der Kupferbedarf dort auch in Zukunft gewaltig. China ist weiterhin der wichtigste Kupferkäufer auf dem Weltmarkt. Derzeit schöpft das Land rund 50 Prozent des weltweiten Bedarfs ab.

Hinzu kommt, dass China seine Produktionskapazitäten für raffiniertes Kupfer stetig ausgebaut. Derzeit beträgt der chinesische Anteil als Produzent von raffiniertem Kupfer bereits über 30 Prozent. Diese Entwicklung wird die Preise am Kupfermarkt nicht unberührt lassen.

Südamerika ist noch immer der größte Kupferproduzent

Chile ist mit einem Anteil von etwas 28 Prozent an der weltweiten Kupferförderung zwar immer noch das bedeutendste Förderland, konnte jedoch nicht mit der weltweit steigenden Bergwerksförderung mithalten und hat globale Anteile verloren.

Die Kupferproduktion verlagert sich in politisch instabile Länder

Andere Länder wie Peru und der Kongo haben in den letzten zehn Jahren ihre Produktion deutlich steigern können. Die Demokratische Republik Kongo hat Sambia als wichtigstes Kupferbergbauland in Afrika abgelöst und ist nun das viertwichtigste Kupferförderland weltweit.

Die globale Kupferförderung verlagert sich damit in instabile und risikoreiche Länder. Eine Entwicklung, die in den nächsten Jahren anhalten wird, da im Kongo neue Kupferprojekte entwickelt werden.

Mehr Informationen dazu finden Sie in der aktuellen DERA Rohstoffinformation mit dem Titel: Risikobewertung Kupfer, die im September 2020 veröffentlicht wurde.

 

 

Fakt ist, die Versorgungssicherheit mit Kupfer wird in der Zukunft noch wichtiger werden und die Kupferpreise werden volatil bleiben, was die Preissicherung damit zu einem weiterhin wichtigen Thema in Bezug auf die Planungs- und Kalkulationssicherheit macht. Mit SÜDKUPFER haben Sie dabei den richtigen Partner im Boot: „Kupfer kaufen – aber sicher“!

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Kupfereinkauf im Rahmen des strategischen Liefermanagements mit Südkupfer.

Mehr Service rund ums Kupfer als Grundlage für eine bessere und wirtschaftlichere Zusammenarbeit.

Wie die Studie „Colaborate to win“ (https://info.ivalua.com/forrester-collaborate-to-win-de) zeigt, sind 80 Prozent der Einkaufsleiter der Ansicht, die Digitalisierung der Beschaffung müsse insbesondere intern beschleunigt werden. Rund 77 Prozent sind der Meinung, dass auch die Zusammenarbeit mit den Zulieferern verbessert werden sollte. Allerdings verfügten nur 50 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland bisher über Prozesse und Mechanismen zur Optimierung der Zusammenarbeit mit Ihren strategischen Lieferanten.

Es ist also nicht verwunderlich, dass in einigen mittelständischen Unternehmen bei der strategischen Ausrichtung rund um die Material- und Rohstoffbeschaffung noch Defizite zu erkennen sind.

Es zahlt sich daher aus, die Zusammenarbeit mit Lieferanten auf Grundlage eines strategischen Konzepts aufzubauen. Gerade in der Corona Krise wurde deutlich, dass Unternehmen mit einem leistungsfähigen Lieferantenmanagement besser auf Marktveränderungen reagieren konnten. Außerhalb von Krisen sind gut aufgestellte Unternehmen zudem auch deutlich flexibler, wenn kurzfristige Leistungsspitzen zu bewältigen sind oder langfristige Wachstumspläne umgesetzt werden sollen.

Ein belastbarer Beziehungsaufbau, mit dem Ziel, Kunde erster Wahl zu sein und gemeinsam mit dem Lieferanten Leistungsanforderungen zu definieren, macht mehr denn je Sinn.

Strategisch wichtige Lieferanten zeichnen sich durch hohe Kompetenz und herausragende Leistungen aus.

Zielsetzung eines strategischen Lieferantenmanagements muss eine langfristig orientierte, partnerschaftliche Zusammenarbeit sein, auf deren Basis Stabilität und Kontinuität zu effizienteren Prozessen im gesamten Beschaffungsprozess führt. Beide Seiten, Kunde und Zulieferer profitieren erheblich von definierten Prozessen und sichern gegenseitig und langfristig ihren wirtschaftlichen Erfolg. Der digitalen Transformation kommt im Gefüge einer solchen Prozessabwicklung eine bedeutende Rolle zu.

Südkupfer ist Partner des Mittelstandes und unterstützt aktiv das strategische Lieferantenmanagement.

Seit vielen Jahren wird Südkupfer, insbesondere von mittelständischen Unternehmen, als Nummer eins im Service geschätzt. Neben dem Kerngeschäft „Preissicherung beim Kupferkauf“ haben wir konsequent die stetige Optimierung unserer Serviceleistungen vorangetrieben.

Mit unseren Kernkompetenzen

  • dem Hedging
  • der Beistellung auf europäischer Ebene
  • einer präzisen Logistik und Disposition
  • dem Altkupfer-Recycling
  • und der Entwicklung von Absicherungsmodellen

bieten wir ein Leistungsspektrum, das jederzeit und individuell den Kundenanforderungen angepasst werden kann. Südkupfer ist nachweislich in der Lage, Vorgaben, die im Rahmen einer definierten Einkaufsstrategie gestellt werden, passgenau zu erfüllen.

Den Unternehmen, die sich strategisch weiterentwickeln wollen, stehen wir gerne als Partner zur Verfügung. Unsere langjährige Erfahrung im Kupfermarkt bringen wir beim schrittweisen Aufbau einer optimierten Beschaffungsstrategie gerne ein.

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Von Typ zu Typ – das Miteinander macht den Unterschied. Wir sind für jeden Kunden mit Leidenschaft und Herzblut bei der Sache.

Unsere Kunden sind facettenreich und ziemlich verschieden.

In den letzten Wochen und Monaten haben wir in unserer Themenreihe „Stereotypen“ eine ganze Menge typischer Kunden charakterisiert. Wir haben das mit einem Augenzwinkern getan und sind uns sicher, dass auch Sie den einen oder anderen typischen Vertreter seiner Gattung in Ihrem Unternehmen wiedererkennen. Uns bei Südkupfer geht es genauso.

Über die durchweg positiven Reaktionen auf unsere Serie in unseren Social-Streams Linkedin und Xing freuen wir uns sehr. So langsam geht diese Serie nun aber dem Ende entgegen – fürs Erste. Da wir unsere „Kundentypen“ jedoch liebgewonnen haben, teilen wir sie gerne noch eine Weile in unserer Bildergalerie mit Ihnen.

Falls Sie einen speziellen Typus vermissen und Ihre Erfahrungen mit uns teilen wollen, freuen wir uns sehr, wenn Sie uns ansprechen und unsere „Stereotypen“ mit Ihrer Hilfe noch Zuwachs bekommen.

 

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INHOUSE bei SÜDKUPFER in Zeiten von COVID-19

Neben der Einführung „neuer“ Hygienemaßnahmen, Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen im Büro, mussten wir SÜDKUPFER so organisieren, dass ein COVID-19-Krankheitsfall nicht den kompletten Betrieb zum Stillstand bringen kann.

Und dies in einem Umfeld

  • in dem durch fallende Kupferpreise ein sehr hohes Absicherungsinteresse bei unseren Kunden im Tagesgeschäft entstand,
  • in dem durch Störungen in den Lieferketten und erweiterte Grenzkontrollen ein logistisches Geschick für die Kupfertransporte gefragt war,
  • in dem der Beratungsbedarf bei unseren Kunden weit höher als üblich war, weil beispielsweise Beistellungsmengen und Vorlieferanten sich kurzfristig verändern mussten und
  • in dem sich die Margin-Anforderungen der Londoner Metallbörse erhöht hatten.

Wir haben bei SÜDKUPFER auf ein Arbeitsmodell mit zwei Teams umgestellt. Ein Team im Office, das andere Team zur Unterstützung des anderen im Home Office und das im täglichen Wechsel. Alles unter dem Blickwinkel der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und einem maximalen Gesundheitsschutz für unsere Mitarbeiter.

Nach gut zwei Monaten können wir sagen, dass uns dieser Übergang sehr gut gelungen ist. Wie zuvor sind und bleiben wir ein eingespieltes Team – das hat sich auch in dieser Zeit bewährt. Ende Mai werden wir langsam zur Normalität zurückkehren und mit vielen Sicherheitsvorkehrungen wieder gemeinsam im Office arbeiten.

Wir sind sicher, dass das Virus Veränderungen im Arbeitsleben, zum Beispiel im Hinblick auf die Digitalisierung von Geschäftsabläufen und die Art der Durchführung von Kunden-Meetings, stark forcieren wird. Wir bereiten uns in Ihrem Interesse darauf vor!

Sehr gerne würden wir erfahren, wie Sie die #CoronaCare Phase durchlebt und organisiert haben. Nutzen Sie dazu einfach die Kommentarfunktion – wir sind sehr gespannt.

IHR SÜDKUPFER-Team

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