Kupfermanagement über das SÜDKUPFER Kundenportal: Wie unser Kunde, die Firma Partzsch Spezialdrähte, davon profitiert.

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Kupfermanagement über das SÜDKUPFER Kundenportal: Wie unser Kunde, die Firma Partzsch Spezialdrähte, davon profitiert.

Beide Unternehmen schätzen dabei die langfristige Ausrichtung ihrer geschäftlichen Beziehungen. Im persönlichen Austausch – nicht nur in Sachen Markteinschätzung und Strategien – haben beide Seiten schon vor einiger Zeit den Bedarf für eine digitale, einfache und sichere Form der Abwicklung des gesamten Kupfermanagements erkannt. Wir als Entwickler und Partzsch als User des Portals haben die Herausforderung angenommen, die Grenzen des Gewohnten zu überwinden.

Das SÜDKUPFER Kundenportal ist eine digitale Plattform, die nicht nur verspricht, sondern auch liefert! Über 100 SÜDKUPFER Kunden nutzen das Portal bereits regelmäßig für Ihre täglichen Kupfertransaktionen – werden auch Sie User!

Das sagt unser Kunde Partzsch Spezialdrähte zum SÜDKUPFER Kundenportal:

„Als wir zum ersten Mal vom neuen Südkupfer Kundenportal hörten, waren wir ziemlich gespannt. Es hieß, es sei etwas ganz neues, kundenfreundliches und sehr einfach zu bedienen. Nach der Anmeldung wurden wir sofort vom „Cockpit“ beeindruckt – ein zentraler Ort, an dem wir den Kupferkontostand, geplante Freistellungen, offene Aufträge und Rechnungen sowie Orders für Preisfixierungen und Freistellungen mühelos verwalten können.

Das digitale Kupferkonto und die Möglichkeit, Dokumente herunterzuladen, machen das tägliche Handling unserer Kupfergeschäfte äußerst komfortabel – rund um die Uhr. Alles, was wir brauchen, ist auf einen „Klick“ verfügbar, und die klare Benutzerführung macht das Handling sehr einfach. Das Kundenportal ist in unserer täglichen Arbeit mit SÜDKUPFER nicht mehr wegzudenken – unsere Kupfergeschäfte können wir damit effizient gestalten. Es ist ein großartiges Beispiel für gelungene Digitalisierung, die den Kunden in den Mittelpunkt stellt.“

Tina Büttner, Partzsch Spezialdrähte

Armin Mohn von Südkupfer meint dazu:

„Wir sind mächtig stolz auf unser Kundenportal. Unser Ziel, das Tagesgeschäft unserer Kunden zu vereinfachen sowie transparent, benutzerfreundlich und sicher zu gestalten, haben wir mit dem Kundenportal vollumfänglich erreicht. Die ganze Story zum Kundenportal setzt konsequent unsere Geschäftsphilosophie um – die Bedürfnisse unserer Kunden stehen dabei immer im Mittelpunkt. Das Kundenportal hat sich im täglichen Doing innerhalb kürzester Zeit bei vielen unserer Kunden etabliert und zeigt, dass Digitalisierung einen echten Mehrwert schaffen kann!“

Ausblick

Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre Kupfertransaktionen auf eine neue Stufe zu heben!

Die Erfolgsgeschichte von Partzsch Spezialdrähte mit dem neuen SÜDKUPFER Kundenportal ist erst der Anfang. Die ständige Weiterentwicklung von Technologien ermöglicht es uns, das Kundenportal kontinuierlich auszubauen und zu verbessern. Zukünftige Updates werden darauf abzielen, die Effizienz weiter zu steigern, um Ihren Arbeitsalltag noch komfortabler zu gestalten. Egal, ob Sie in einem kleinen mittelständischen Unternehmen oder in einem global agierenden Unternehmen arbeiten – wir werden Ihnen Funktionen anbieten, die Ihre Kupfertransaktionen bestmöglich unterstützen!

Support

Um sicherzustellen, dass Sie stets das Beste aus dem Südkupfer Kundenportal herausholen, stehen Ihnen bei Fragen oder auch für Schulungen Heike Ohlenberg (Tel. +49 7022 9566 33, E-Mail: h.ohlenberg@suedkupfer.de) und Manuel Bauer (Tel. +49 7022 9566 88, E-Mail: m.bauer@suedkupfer.de) zur Verfügung.

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Der Kupfermarkt im Wandel

Der Kupfermarkt im Wandel

Inzwischen wurde der für die Energiewende in hohem Maße benötigte Rohstoff sogar auf die „Liste der kritischen Rohstoffe“ der EU aufgenommen. Von „kritischen Rohstoffen“ spricht man in dieser Hinsicht, wenn ein Rohstoff eine hohe ökonomische Relevanz gepaart mit befürchteten Versorgungsrisiken aufweist. Während auf der einen Seite zukünftige Versorgungsrisiken diskutiert werden, steigen auf der anderen Seite die Marktanforderungen für das rote Metall. Qualitätsmerkmale und Qualitätsstandards, die den Kupfereinkauf bereits seit vielen Jahren prägen, werden nun um Nachhaltigkeitsfaktoren erweitert. Das verändert die Marktanforderungen für den Rohstoff und beeinflusst die Einkaufsentscheidungen und -strategien auf eine neue Art und Weise. Ist das Angebot an „nachhaltigem“ Kupfer groß genug, um den für die Energiewende nötigen Bedarf zu decken? Es könnte ein Spannungsfeld zwischen neuen Marktanforderungen und Versorgungsrisiken entstehen.

„Nachhaltigkeit“ wird die Kupferwelt verändern

Mittlerweile ist der Megatrend „Nachhaltigkeit“ aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Vielmehr ist er gekommen, um zu bleiben. Der Grundstein dafür wurde 2015 von den Vereinten Nationen mit der Aufstellung der 17 „Sustainable Development Goals“ (SDG) gelegt. Aus den darin formulierten Herausforderungen entwickelten sich nationale Strategien, die sich wiederum in unseren heutigen und zukünftigen Gesetzen und Marktanforderungen wiederfinden. Aktuelle Beispiele für die zunehmenden rechtlichen und regulatorischen Anforderungen an Unternehmen in Deutschland sind beispielsweise die EU-Konfliktmineralien-Verordnung, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) oder die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Fakt ist: Die Fahrtrichtung für Nachhaltigkeit ist vorgegeben und wird unsere Gesellschaft sowie die Wirtschaft weiter prägen.

Obgleich die Zunahme der regulatorischen Anforderungen und neue Marktgegebenheiten für das Kupfer-Business sehr herausfordernd sind, so beinhalten diese Veränderungen auch große Chancen, insbesondere durch die anstehende Dekarbonisierung der Energiewirtschaft. Ob Elektrofahrzeuge oder Windkraftanlagen: die Energiewende wird hohe Mengen des Industriemetalls benötigen. Das übergeordnete Ziel besteht darin, eine CO2-Neutralität bis 2050 zu ermöglichen. Der Weg in Richtung CO2-Neutralität zahlt dabei voll auf das SDG 13 „Klimaschutz und Anpassung“ ein. Auch wenn Kupfer essenziell zur Erreichung der CO2-Neutralität ist, so darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Elektrolyse-Prozess in der Kupfergewinnung sehr CO2-intensiv ist. Hieraus entsteht eine Art Zielkonflikt. Um diesen Konflikt so gut wie möglich aufzulösen, haben sich viele Kathodenhersteller der Nachhaltigkeit verpflichtet. Der CO2-Ausstoß pro Tonne Kupfer, der sogenannte „Product Carbon Footprint“ (PCF), findet bereits Niederschlag in den Nachhaltigkeitsberichten zahlreicher Kupferproduzenten. Während der CO2-Footprint für eine Tonne Kupfer im weltweiten Durchschnitt bei 4 Tonnen CO2-Äquivalent (CO2e) liegt, weist der Nachhaltigkeitsbericht der größten deutschen Kupferhütte Aurubis bereits einen PCF von 1,46 Tonnen CO2e pro Tonne Kupferkathoden aus. Dem Bericht nach hat sich dieser Wert seit 2013 um 36% reduziert. Das deutsche Unternehmen möchte noch vor 2050 klimaneutral werden.

Wirkungsvolle Methoden, um diese Werte weiter zu reduzieren, sind der Einbezug von Ökostrom und der Einsatz von Recyclingmaterial. Kupfer lässt sich beliebig oft recyceln, was den Recyclingprozess zum ultimativen Mittel zur Verbesserung des CO2-Footprints macht. Auf diesem Weg gelingt es den Produzenten, den energieintensiven Prozess von der Förderung bis zum Elektrolyse-Prozess zu optimieren. Ein gutes Beispiel für den Wirkungsgrad dieser Methode ist der PCF, der bei den Montanwerken Brixlegg produzierten, Kathoden. Das österreichische Recyclingunternehmen produziert Kathoden aus recyceltem Kupfer und erreicht damit einen außergewöhnlich niedrigen PCF von 0,739 Tonnen CO2e pro Tonne Kupferkathoden. In Deutschland wird aktuell etwa die Hälfte der Bedarfe durch recyceltes Material gedeckt. Vor dem Hintergrund einer drohenden Versorgungsproblematik für die anstehende Energiewende reichen die derzeitigen recycelten Kupferkathoden zur Deckung des Gesamtbedarfs allerdings bei Weitem nicht aus.

Ausblick

Mit Blick auf die dargestellten, drohenden Versorgungsrisiken stellt sich die Frage, wie die Weichen im Kupfermarkt im Falle einer Engpasssituation gestellt werden. Wird ein geringerer CO2-Footprint beim Kupfer weiter forciert werden oder wird die Gesellschaft bereit sein höhere CO2-Emissionen beim Kupfer in Kauf zu nehmen, um die Energiewende zu beschleunigen und erst in der Folge die zukünftige Reduktion der CO2-Emissionen zu unterstützen?

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Kupfer – unverzichtbar für die Energiewende

Die Energiewende beschleunigt sich

Schon davor hat die Klimakrise zu einem stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnung geführt. Der Ukrainekrieg fungiert jetzt als zusätzlicher Beschleuniger dieser Entwicklung. Viele Staaten und Unternehmen fahren ihre Investitionen in erneuerbare Energien massiv hoch, um in naher Zukunft klimaneutral und energieautark aufgestellt zu sein. Um hierzulande schneller unabhängig zu werden von russischem Gas und Öl, soll sich die Leistung der Windenergieanlagen in Zukunft verdoppeln, die von Solaranlagen sogar vervierfachen.

Bis 2050 soll Europa der erste Kontinent werden, der nur noch unvermeidbare Treibhausgase ausstößt und diese wenigen Emissionen vollständig ausgleicht, um einen weltweiten Temperaturanstieg möglichst unter 1,5 Grad zu erreichen

Kupferbedarf dürfte zukünftig exponentiell steigen

Bei all den Anstrengungen führt dabei kein Weg an Kupfer vorbei, denn Kupfer findet sich überall dort, wo es um die Durchleitung von Strom geht. Dementsprechend groß wird der Bedarf in der Zukunft sein, um die Megatrends Dekarbonisierung, E-Mobilität und Digitalisierung weiter voranzutreiben und auszubauen.

Laut einer Marktanalyse des Finanzdienstleisters S&P Global könnte sich der Ausbau jedoch wegen der begrenzten Verfügbarkeit des Industriemetalls verzögern. Solarkraftwerke benötigen doppelt so viel, Offshore-Windkraftanlagen bis zu fünfmal so viel Kupfer pro Megawattstunde wie klassische Kraftwerke.

„Die Energiewende wird viel stärker von Kupfer abhängig sein als unser derzeitiges Energiesystem“, sagte Daniel Yergin, stellvertretender Vorsitzender von S&P Global, dem US-Sender CNBC.

S&P Global prognostiziert in seinem Bericht, dass sich der jährliche, weltweite Kupferbedarf bis 2035 auf 50 Millionen Tonnen fast verdoppeln und bis 2050 die Nachfrage sogar mehr als 53 Millionen Tonnen erreichen wird.

Kumuliert würde dann der Kupferverbrauch der nächsten 28 Jahre den gesamten Kupferverbrauch der letzten 120 Jahre übersteigen. Bei der Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger multiplizieren sich die benötigten Mengen sehr schnell.

Die Investmentbank Goldman Sachs läutete letztes Jahr in ihrer Studie gar ein neues Zeitalter ein und betitelte Kupfer als das neue Öl – „no decarbonisation without copper“. Goldman Sachs erwartet, dass allein der Bedarf an Windkraftanlagen 20% der Kupfernachfrage aus erneuerbaren Energien ausmachen wird. Für die Elektromobilität wird bis zu 40% benötigt werden, hauptsächlich für Ladeinfrastruktur und Motoren.

Die Berenberg-Bank bläst in dasselbe Horn und sprach gar von einem Superzyklus der Industriemetalle in den kommenden Jahrzehnten, ausgelöst durch die Dekarbonisierung.

Der jüngste Preisrutsch von 35% dürfte daher nur eine Momentaufnahme sein, da die grundlegenden Nachfragetreiber auch in Zukunft Bestand haben werden.

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Kupfervorkommen und Verfügbarkeit

Wenn sich die Nachfrage nach Kupfer bis 2035 verdoppeln wird, wie sieht es dann mit dem Angebot aus?

Kupfervorkommen sind, anders als viele andere Rohstoffe, über den gesamten Globus verteilt und in über 20 Ländern zu finden. Laut der International Copper Study Group (ICSG) waren 2019 die größten Produzentenländer Chile, Peru, China und die USA. Weitere bedeutende Vorkommen gibt es in Australien, Indonesien, Russland, Kanada, Sambia, Polen, Kasachstan und Mexiko.

Die weltweiten Kupfervorräte werden derzeit auf ca. 870 Millionen Tonnen geschätzt. Daten der US-Geological Survey zufolge belaufen sich die globalen Kupferressourcen auf insgesamt 5.000 Millionen Tonnen. Diese beinhalten neben den bestehenden Vorräten auch entdeckte und potenziell profitable Lagerstätten sowie unentdeckte Lagerstätten, die auf der Grundlage vorläufiger geologischer Untersuchungen vorhergesagt wurden.

Hinzu kommt, dass momentan schon 35% des Bedarfs mit recyceltem Kupfer gedeckt wird. Jedes Windrad und jedes Kabel ist somit eine potenzielle Kupferquelle für die Zukunft.

Ausblick

Getrieben durch den Megatrend „Dekarbonisierung“ und die Energiewende ist davon auszugehen, dass die Kupfernachfrage in den kommenden Jahren exponentiell steigen wird. Zwar sind Kupfervorkommen in umfangreichem Maße global vorhanden. Die Frage wird jedoch sein, ob Fördermöglichkeiten und Förder-kapazitäten mit der wachsenden Nachfrage mithalten können.

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Kupfer als Allroundmetall

Wofür wird Kupfer verwendet?

Hauptsächlich wird Kupfer in verschiedene Elektroinstallationen verarbeitet, z.B. in Kabeln, Leitungen, Drähten, Leiterplatten, Batterien oder Elektrogeräten. Das macht ganze 57% der insgesamt 1,2 Mio. Tonnen Kupfer in Deutschland aus. Weitere 15% werden im Bauwesen eingesetzt, hauptsächlich für Installationsrohre oder als Fassadenverkleidungen. 9% werden im Automobilsektor genutzt, 8% im Maschinen- und Anlagenbau. Nur 5% gehen in den klassischen Handel. Verwendung findet Kupfer auch in Türschlössern, Beschlägen, Musikinstrumenten, Münzen oder Glocken. Kupfer ist also ein echtes Allroundtalent.

Kaum ein Rohstoff wurde in der Menschheitsgeschichte häufiger verarbeitet als das schon in der Steinzeit bekannte rote Metall.

Eine rasant ansteigende Kupfernachfrage wird aufgrund der Herstellung von Elektrofahrzeugen erwartet. Im Moment befinden sich in den meisten PKWs durchschnittlich 25kg Kupfer. Für Elektroautos werden Autobauer zukünftig aber bis zu 80kg benötigen (laut dem Bergbaukonzern BHP Billiton). In Fachkreisen wird sogar ein Nachfragezuwachs von bis zu 340% bis zum Jahr 2050 erwartet.

Sollte die Nachfrage nach dem beliebten Industriemetall jedoch weiterhin so deutlich ansteigen, werden weder die bisher abgebauten Reserven noch die bisher bekannten Ressourcen den Bedarf decken können. Eine Möglichkeit, um das zu verhindern, ist die Ressourcenschonung durch Recycling.

Kupfer lässt sich ohne Qualitätsverlust recyceln.

Durch Recycling werden Ressourcen geschont, die Umweltbelastung verringert und es werden Energieeinsparungen erzielt. Kupfer ist der Werkstoff, der wohl in der ganzen Welt am häufigsten wiederverwertet wird, denn das Metall lässt sich ohne Qualitätsverlust wieder aufbereiten. Die Menschheit verbraucht Kupfer also nicht – sie gebraucht es. Theoretisch bleibt also das gesamte jemals abgebaute Kupfer für immer nutzbar. Schon seit vielen Jahren ist der Handel mit Schrotten und Altmaterial für Kupfer und Kupferlegierungen gut organisiert. Die weltweite Recyclingquote liegt nach Angaben des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) allerdings erst bei 50%.

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Warum die Gefahr besteht, dass Kupfer immer teurer wird.

Die Gründe für den Preisanstieg bei Industriemetallen

Der Kupfermarkt präsentierte sich im vergangenen Jahr und zu Beginn des Jahres 2021 stark unterversorgt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde in vielen Minen (vor allem in Chile und Peru) weit weniger Kupfer gefördert als üblich.
Zu Beginn der Pandemie sank zunächst die weltweite Industrienachfrage nach Rohstoffen, insbesondere die Basismetalle haben stark an Wert verloren. Doch im Gegensatz zu den westlichen Industrieländern erholte sich die Wirtschaft in China sehr zügig. Der Import von Kupferraffinade und Kupferkonzentraten nach China erreichte daraufhin neue Rekordstände. Vor allem der Staat nutzte die niedrigen Kupferpreise, um seine Rohstoffreserven massiv aufzubauen. Dies führte zu einem Angebotsdefizit auf dem Kupfermarkt und infolgedessen zu Preissteigerungen, die sich bis in das 1. Halbjahr 2021 hineinzogen.
Ein weiterer Grund war die äußerst positive Grundstimmung an den Finanzmärkten. Internationale Finanzakteure investierten viele Milliarden USD in die Metallmärkte, um an dem neuen Superzyklus, der von mehreren Investmentgesellschaften ausgerufen wurde, teilhaben zu können.

Wird dieser Preisanstieg anhalten?

Da sich die Angebots- und Nachfragesituation allmählich entspannt und China mit der (teilweisen) Freigabe staatlicher Rohstoffreserven den hohen Preisen entgegentritt, könnten wir möglicherweise bereits die höchsten Kupferpreise in diesem Jahr gesehen haben. Die Überhitzung der Preise wurde, wie zu Beginn der Story beschrieben, bereits ein Stück weit korrigiert. Diese Tendenz zu niedrigeren Kupferpreisen könnte noch etwas anhalten, sollte tatsächlich das Ende der nachfragestarken Zeit eingetreten sein.

Im kommenden Jahr sollte die Angebotsausweitung (Minenproduktion +3,7%, Raffinade Produktion +3,1%) den Nachfrageanstieg (+3,0%) nach Ansicht der International Copper Study Group (ICSG) übertreffen, sodass wir eine ausgeglichene Bilanz erwarten können.

Langfristig wird die Kupfernachfrage aber laut ICSG von Infrastrukturmaßnahmen in großen Ländern wie China und Indien ebenso profitieren wie von dem globalen Trend zu sauberer Energie und Elektromobilität. Um die erwartete langfristig höhere Kupfernachfrage zu befriedigen, bedarf es nach Einschätzung der Analysten der Commerzbank jedoch einem deutlich höheren Angebot. Zwar kommen ab diesem Jahr neue Minenkapazitäten an den Markt, die vor vier bis fünf Jahren angestoßen wurden. Werden aber nicht weitere Kapazitäten geschaffen, dürfte der Kupfermarkt gegen Ende des Jahrzehnts stark unterversorgt sein und die Preise würden massiv anziehen. Die aktuell hohen Preise sollten jedoch Anreize zur Erschließung neuer Vorkommen und zur Expansion bestehender Minen geben – sofern die Minenbetreiber diese als nachhaltig betrachten. Laut Einschätzung des unabhängigen Research-Instituts CRU liegt der sogenannte Incentive Price zum Bau neuer Minen bei gut 7.000 USD je Tonne, etwa 25% unter dem aktuellen Preis.

Preis- und Mengenabsicherung bleibt das Mittel der Zeit, um Risiken zu minimieren!

Planungssicherheit auf Grundlage verlässlicher Preis- und Mengenabsicherungen beim Kupferkauf ist daher mehr denn je ein wichtiges Thema. Mit SÜDKUPFER an Ihrer Seite verringern Sie das finanzielle Risiko durch Preisschwankungen an der Börse und Sie sichern sich Ihre physischen Bedarfsmengen ab. Unsere langjährige Erfahrung und unsere tiefe Marktkenntnis helfen Unternehmen auch in schwierigen Zeiten planbar und sicher zu handeln.

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Von Typ zu Typ – das Miteinander macht den Unterschied. Wir sind für jeden Kunden mit Leidenschaft und Herzblut bei der Sache.

Unsere Kunden sind facettenreich und ziemlich verschieden.

In den letzten Wochen und Monaten haben wir in unserer Themenreihe „Stereotypen“ eine ganze Menge typischer Kunden charakterisiert. Wir haben das mit einem Augenzwinkern getan und sind uns sicher, dass auch Sie den einen oder anderen typischen Vertreter seiner Gattung in Ihrem Unternehmen wiedererkennen. Uns bei Südkupfer geht es genauso.

Über die durchweg positiven Reaktionen auf unsere Serie in unseren Social-Streams Linkedin und Xing freuen wir uns sehr. So langsam geht diese Serie nun aber dem Ende entgegen – fürs Erste. Da wir unsere „Kundentypen“ jedoch liebgewonnen haben, teilen wir sie gerne noch eine Weile in unserer Bildergalerie mit Ihnen.

Falls Sie einen speziellen Typus vermissen und Ihre Erfahrungen mit uns teilen wollen, freuen wir uns sehr, wenn Sie uns ansprechen und unsere „Stereotypen“ mit Ihrer Hilfe noch Zuwachs bekommen.

 

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INHOUSE bei SÜDKUPFER in Zeiten von COVID-19

Neben der Einführung „neuer“ Hygienemaßnahmen, Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen im Büro, mussten wir SÜDKUPFER so organisieren, dass ein COVID-19-Krankheitsfall nicht den kompletten Betrieb zum Stillstand bringen kann.

Und dies in einem Umfeld

  • in dem durch fallende Kupferpreise ein sehr hohes Absicherungsinteresse bei unseren Kunden im Tagesgeschäft entstand,
  • in dem durch Störungen in den Lieferketten und erweiterte Grenzkontrollen ein logistisches Geschick für die Kupfertransporte gefragt war,
  • in dem der Beratungsbedarf bei unseren Kunden weit höher als üblich war, weil beispielsweise Beistellungsmengen und Vorlieferanten sich kurzfristig verändern mussten und
  • in dem sich die Margin-Anforderungen der Londoner Metallbörse erhöht hatten.

Wir haben bei SÜDKUPFER auf ein Arbeitsmodell mit zwei Teams umgestellt. Ein Team im Office, das andere Team zur Unterstützung des anderen im Home Office und das im täglichen Wechsel. Alles unter dem Blickwinkel der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs und einem maximalen Gesundheitsschutz für unsere Mitarbeiter.

Nach gut zwei Monaten können wir sagen, dass uns dieser Übergang sehr gut gelungen ist. Wie zuvor sind und bleiben wir ein eingespieltes Team – das hat sich auch in dieser Zeit bewährt. Ende Mai werden wir langsam zur Normalität zurückkehren und mit vielen Sicherheitsvorkehrungen wieder gemeinsam im Office arbeiten.

Wir sind sicher, dass das Virus Veränderungen im Arbeitsleben, zum Beispiel im Hinblick auf die Digitalisierung von Geschäftsabläufen und die Art der Durchführung von Kunden-Meetings, stark forcieren wird. Wir bereiten uns in Ihrem Interesse darauf vor!

Sehr gerne würden wir erfahren, wie Sie die #CoronaCare Phase durchlebt und organisiert haben. Nutzen Sie dazu einfach die Kommentarfunktion – wir sind sehr gespannt.

IHR SÜDKUPFER-Team

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Kupferrecycling – verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen

Der Grund ist die hervorragende Eigenschaft des Werksstoffes, unendlich oft – ohne Qualitätsverlust – recycelt werden zu können. Die Reinheit von Kupfer aus der Sekundärgewinnung ist mit der aus Erzen gewonnenen Qualität absolut identisch. Durch den bei der Sekundärerzeugung deutlich geringeren Energiebedarf weist recyceltes Kupfer gegenüber der Primärerzeugung eine immens bessere Energiebilanz aus.

Kupferrecycling mit Südkupfer ist eine einfache Sache. Südkupfer übernimmt die komplette Logistik von der Abholung des Kupferschrotts bis zur Umarbeitung.
Altkupfer oder auch Kupferschrott ist ein wertvoller Rohstoff. Südkupfer bietet die komplette Logistik für das Kupferrecycling an.

Recycling bedeutet für uns, einen nachhaltigen und ökonomischen Umgang mit Ihren Schrotten zu gewährleisten. Wir bieten Ihnen den kompletten Kreislauf aus einer Hand. Unser Logistikteam organisiert für Sie zuverlässig die Abholung der Schrotte, die durch regionale und nationale Speditionspartner durchgeführt werden. Selbstverständlich können diese auch direkt durch den Kunden angeliefert werden. Schon beim Wareneingang erfolgt die Sortierung und Qualitätseinstufung durch ein erfahrenes Team, hier stehen uns modernste Analysegeräte zur Verfügung. Danach werden die einzelnen Qualitäten verwogen. Je nach Wunsch werden die Sekundärrohstoffe nun entsprechend aufbereitet, hier können mehrere Behandlungsschritte erforderlich sein. Danach kann eine Belieferung von Hütten oder Halbzeugwerken in großen Partien erfolgen.

Kabelabfälle und Kabelschrott sind eine wertvolle Ressource – Kupferrecycling mit Südkupfer lohnt sich.

Durch unsere langjährige Erfahrung und die guten Verbindungen zu Hütten und Verarbeitern erzielen wir für unsere Kunden für die jeweiligen Sorten attraktive Konditionen. Die Umarbeitung bietet die Möglichkeit, Schrotte zu festen Umarbeitungskonditionen in die Produktion zurückzuführen. Den Wert des Kupferanteils, der beim Kupferrecycling aus der Umarbeitung resultiert, schreiben wir Ihrem Kupferkonto gut.

Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot.

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SÜDKUPFER – So arbeiten wir

Ein gutes Beispiel dafür war die Wahl des neuen US-Präsidenten im November 2016 (siehe Chart von Thomson Reuters), als der Kupferpreis innerhalb von 3 Tagen um rund 1.000 USD/to angestiegen ist.

Ob Konjunkturdaten aus China, Streiks in den Produktionsstätten, Tweets eines US-Präsidenten und andere Faktoren wie Unwetter, politische Krisen und vieles mehr kann sich auf die Preissituation im Kupfermarkt auswirken. Einzelne Nachrichten sorgen an den Rohstoffmärkten oftmals für große Preisausschläge.

Umso wichtiger ist es, einen erfahrenen und kompetenten Partner im Rohstoffeinkauf an seiner Seite zu haben, auf den man sich voll und ganz verlassen kann und für den eine aktive und individuelle Betreuung selbstverständlich ist.

Setzen Sie auf ein erfahrenes Team beim Kupferkauf
Das Südkupfer Team bietet Ihnen Sicherheit in einem Marktumfeld, das in der Regel für viele Unternehmer und Entscheidungsträger unbekanntes Terrain ist.  Unser Team aus erfahrenen Händlern und Rohstoff-Spezialisten ist mit dem anspruchsvollen und herausfordernden Arbeitsumfeld rund um den Kupfermarkt tiefgehend vertraut. Mehrere, oft gleichzeitige Telefongespräche mit Kunden und Brokern zu führen und dabei individuelle Kundenfragen oder -anforderungen zu managen, ist Teil unseres täglichen Business.
Unsere Spezialisten bewahren auch unter Druck stets einen kühlen Kopf. Die aktuellen Kupferpositionen und Kupferpreise behalten wir dabei souverän im Blick und behandeln dabei die Kundenbedürfnisse zuverlässig mit 1. Priorität!

Diese Professionalität haben wir bei Südkupfer über Jahre hinweg perfektioniert – wir sind ein eingespieltes Team. Verlässlichkeit und Vertrauen schreiben wir bei SÜDKUPFER ganz groß. Auch an absatzstarken Tagen werden wir unserem Anspruch, eine erstklassige Kundenbetreuung zu bieten gerecht und stellen unseren Kunden zeitnah Auftragsbestätigungen und Rechnungen zur Verfügung. Gleiches gilt für zuverlässige, tagesgenaue Kupferbeistellungen und Kupferfreistellungen.  Welche Überraschungen der Börsenhandel auch bieten mag, wir haben immer ein offenes Ohr für Ihre Fragen und Wünsche.

Preisbeeinflussende Nachrichten gibt unser Sales-Team aktiv an unsere Kunden weiter, damit sie jederzeit informiert sind. Das Absichern von Risikopositionen unserer Kunden, wie auch die individuelle Betreuung nimmt dabei einen Großteil der täglichen Arbeit in Anspruch. Kauft ein Kunde zum Beispiel Kupfer auf einen Termin in 3 Monaten, wird diese Preissicherung über unsere Broker, die direkt mit der LME verbunden sind, abgesichert. Das erfolgt telefonisch oder über elektronische Handelssysteme und selbstverständlich absolut zuverlässig.

 

Südkupfer Team

Auch im Backoffice ist Ihr Kupferkauf bei Südkupfer in guten Händen
Die Erfassung dieser Geschäfte in unserer Positionsführung und im Warenwirtschaftssystem bildet die Basis für die zu erstellenden Auftragsbestätigungen und Rechnungen in unserem Back Office. Die Plausibilisierung der Aufträge ist dabei extrem wichtig.
Sollte es also vorkommen, dass ein Vorgang unlogisch erscheint, (wie z.B. die Beistellung eines Kunden aus der Kabelindustrie an einen Vorlieferanten aus der Lackdrahtbranche), zeigt sich die Erfahrung unserer Mitarbeiter. Sie nehmen in solchen Fällen direkten Kontakt mit dem Kunden auf, um Klärung zu schaffen.

Wer als Unternehmen die Risiken aus Preisveränderungen absichern möchte, darf auch den Anspruch haben, dies über einen Partner zu tun, der mögliche Risiken sofort eliminiert. Spekulation ist bei SÜDKUPFER ausgeschlossen! Jegliche Preissicherung wird über Börsenkontrakte gehedgt.

Die Börsenwelt spielt eine wesentliche Rolle. Jede abgesicherte Kupfertonnage muss aber auch physisch dort ankommen, wo sie tatsächlich benötigt wird. Daher ist ein sehr enges Zusammenspiel mit unserem Einkauf, der Disposition und Logistik unabdingbar. Grenzüberschreitende Warenströme sowie kurzfristige Lieferungen von benötigten Tonnagen stellen einen wesentlichen Teil unserer Serviceleistung dar.

Wie gesagt, bei SÜDKUPFER sind Sie stets in guten Händen.

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Vom Kupfertagebau zur Kathodenproduktion – Südkupfer besucht Kupfermine und Smelter in Schweden

Ziel der Reise war die Besichtigung einer Kupfermine in Aitik, Nordschweden sowie eines Smelters in Rönnskär, wo das gewonnene Kupfererz bzw. das Kupferkonzentrat zur Kathode weiterverarbeitet wird. In gewissem Sinne war es eine Reise an den Ursprung des Kupfers.

Von Stuttgart aus ging es über einen Zwischenstopp in Stockholm an den Lappland Airport, mehr als 70km nördlich des Polarkreises, also in die subarktische Klimazone. Die Besichtigung der Kupfermine bot den Teilnehmern wahrlich beeindruckende Szenarien. Die räumlichen Dimensionen sowohl des Abbaugebiets wie auch die Größe des Abbaugeräts und des technische Equipments in der Mühle sind schlichtweg atemberaubend. Außerdem war es bitterkalt.

Die Minen-LKW haben eine Ladekapazität von bis zu 313 Tonnen Erz pro Ladung, eine Höhe von 8 Metern und verbrauchen ca. 3.400 Liter Diesel pro Arbeitsstunde. Neben den Reifen mit einem Durchmesser von mehr als vier Metern erscheinen Menschen wie Spielzeug-Figuren.

Die für die Zerkleinerung des in der Mine gewonnenen Erzes eingesetzten Mahltrommeln sind 14 Meter lang, haben einen Durchmesser von 12 Metern und eine nominale Verarbeitungskapazität von 2.200 Tonnen kupferhaltigen Erzes pro Stunde. Es sind die größten Mühlen ihrer Art weltweit.
Die Lagerkapazität in der Mine beträgt 200.000 Tonnen Kupfererz, das entspricht einem Abbauvolumen von zwei Tagen.

Von Aitik aus führte uns eine Busfahrt fünf Stunden lang geradeaus durch die unendlichen Weiten Schwedens nach Rönnskar, zu einer der effizientesten Metallhütten der Welt. Rönnskar ist eigentlich kein Ort, sondern eine kleine Halbinsel, deren Landmasse nahezu komplett von dem Schmelzwerk eingenommen wird.

Hier konnten wir dann den Weiterverarbeitungsprozess vom Kupferkonzentrat aus der Mine bis hin zur Kathode sehen. Interessant ist die Zusammenführung von Kupferkonzentrat (ca. 25%  Kupferanteil) und Recyclingmaterial im Schmelzkessel. Nach dem Schmelzen werden im Konverter dann im nächsten Schritt Eisen und andere Verunreinigungen zusammen mit Schwefel separiert.
Aus dem entstehenden Blister-Kupfer mit einem Kupferanteil von 97-98 % werden in einem Gießkarussell Kupferanoden gegossen. Die Anoden werden zusammen mit Stahlplatten in einem Säurebad platziert, wo sich in einem elektrolytischen Raffinationsprozess an der Stahlplatte die fertige Kathode mit einem Reinheitsgrad von über 99,99 Prozent Kupfer bildet. Bei diesem Prozess fallen als Nebenprodukt Gold und Silber an, die einen nicht unwesentlichen Teil der Wertschöpfung einer Hütte ausmachen.

Während der gesamten Besichtigungstour fielen uns das beeindruckende hohe Maß an Produktivität sowie die ernsthafte und konsequente Beachtung von Umweltschutzmaßnahmen in allen Produktionsprozessen auf. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der gesamte Produktionsprozess durchaus gefährliche Aspekte hat. Um ein sicheres Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter zu gewährleisten, wird höchster Wert auf die strenge Einhaltung von Regeln zum Arbeitsschutz gelegt.

Die Reise war uns im Sinne unserer Kunden sehr wichtig. Neben einem professionellen Risikomanagement sehen wir bei SÜDKUPFER die Sicherstellung der physischen Versorgung unserer Kunden in unserer Verantwortung. Eine umfangreiche Marktkenntnis in Verbindung mit dem Wissen über die technischen Möglichkeiten unserer Kupferlieferanten ist dabei unabdingbar.

Häufig wird uns bei SÜDKUPFER die Frage nach den Gestehungskosten für eine Tonne Kupfer im Vergleich zum Kupferpreis an der Börse gestellt.
Unsere Antwort werden wir zukünftig mit noch mehr Hochachtung vor dem unvorstellbaren technischen Aufwand bei der Kupfergewinnung bzw. der Kathodenproduktion formulieren.

Die Arbeit der Minenarbeiter unter diesen extremen Bedingungen verdient unseren größten Respekt.

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