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Einfluss der technischen Analyse (Charttechnik) auf die Metallpreise

Die internationalen Finanzkonzerne, Investmentgesellschaften, Hedge Funds und Private Equity – Unternehmen handeln dabei nicht ausschließlich nur auf die fundamentale Nachrichtenlage, sondern viel mehr auch nach technischen Faktoren (Kursverläufen). Zudem wird nur ein geringer Anteil des täglichen Handelsvolumens vor allem an den Devisen- und Metallmärkten rein realwirtschaftlich bestimmt. Der größte Teil – man spricht hier von mehr als 80% des täglichen Handelsvolumens – sind rein spekulativ ausgeführte Transaktionen.

Doch was ist die technische Analyse eigentlich und weshalb spielt diese so eine große Rolle bei der Preisbildung an den Finanzmärkten?

Die technische Analyse ist die Einschätzung des Marktgeschehens unter Zuhilfenahme von Kursverlaufsdiagrammen (Charts). Es werden dabei Ableitungen der Kursdaten errechnet, sogenannte Indikatoren wie z.B. Gleitende Durchschnitte (200-Tage-Linie). Fundamentale Daten hingegen finden keinen Eingang in die Kurs- bzw. Preisprognose.

Um die Analyseform vollumfänglich zu begreifen, muss man drei Grundprinzipien verstehen:

1. Die Historie von Kursverläufen wiederholt sich
Aufgrund humaner Verhaltensweisen führen bestimmte Situationen an der Börse immer zu den gleichen Reaktionen. Daraus lassen sich Grundmuster ableiten, die so oder in ähnlicher Form immer wieder auftreten und in der Charttechnik analysiert und eingesetzt werden.

2. Die Kurse bewegen sich in Trends
Wer kennt nicht den Spruch „The trend is your friend“. Die Kursnotierungen entwickeln sich nicht zufällig, sondern setzen ihre eingeschlagene Richtung für eine bestimmte Zeit fort, bis sie auf eine Gegenkraft stoßen. Diese Trends können nach oben, nach unten oder auch seitwärts gerichtet verlaufen.
Beispiel: Aufwärtstrendkanal im Kupfer 3-M-Kontrakt seit Januar 2019

Quelle: Thomson Reuters, 21.03.2019 16:50 Uhr

3. Der letzte Kurs beinhaltet alle zum Zeitpunkt der Kursfeststellung vorhandenen Nachrichten
Auf die Kursbildung wirken unzählige Faktoren ein, wie z. Bsp. volkswirtschaftliche Daten, die Psychologie der Marktteilnehmer oder politische Faktoren. In der technischen Analyse geht man davon aus, dass sich alle relevanten Nachrichten unmittelbar im Kurs widerspiegeln. Da an der Börse die Zukunft gehandelt wird, bilden sich die Kurse somit stets auf Basis der Erwartungen der Anleger. Die technische Analyse betrachtet daher ausschließlich den Preis und das dazugehörige Handelsvolumen.

 

Da viele der großen Marktakteure nach der technischen Analyse handeln, sollten Sie sich als Metalleinkäufer eines börsengehandelten Rohstoffs mit dieser Materie beschäftigen – wir als SÜDKUPFER unterstützen Sie dabei. Mit uns haben Sie einen Partner an Ihrer Seite, der Ihnen nicht nur Kupfer verkauft und Kupferkathoden oder Gießwalzdraht bei Ihren Vorlieferanten beistellt – wir begleiten Sie gerne in der Analyse Ihrer Risikoposition, erarbeiten Absicherungsvorschläge und stellen diese regelmäßig zusammen mit Ihnen auf den Prüfstand. Gleichzeitig halten wir Sie über zukünftige Trends aus der Charttechnik auf dem Laufenden.

Wir haben uns daher entschlossen, unseren Service hinsichtlich der technischen Analyse zu erweitern. Unsere langjährige Zusammenarbeit mit dem Analysten Jürgen Meyer (von JM-Market-Research), dessen Analysen Sie bereits aus unseren Jahresberichten kennen, bauen wir weiter aus. Zukünftig werden Sie im monatlichen Rhythmus auf unserer Homepage www.suedkupfer.de unter der Rubrik Chartanalyse die aktuellen Einschätzungen zum Kupferkurs (3-M-Kontrakt in USD) sowie zum Währungspaar EUR/USD erhalten. Und das kostenfrei! Ende März geht es mit der ersten Analyse für den April 2019 los

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