Um unseren Kunden mit unserem PCR-Report eine möglichst hohe Transparenz zu bieten, begnügen wir uns bei Südkupfer jedoch nicht mit der Berechnung und Veröffentlichung eines durchschnittlichen Kupferkathodeneinkaufs, sondern grenzen den PCF nach Kunde und damit einhergehend gemäß den erfolgten Freistellungen im Berichts-Quartal ab. Unsere Kunden erhalten somit einen Report über einen durchschnittlichen PCF sowie eine Recyclingquote, der ihre individuelle Lieferkette pro Quartal abbildet. Je nach Freistellungs-Verhalten des Kunden bzw. dessen Vorlieferanten können PCF und Recyclingquote quartalsweise schwanken.
Damit das funktioniert, wird im ersten Schritt systemisch getrackt, welche Kathodenbrands in welcher Menge bei den kathodenverarbeitenden Vorproduzenten durch Südkupfer im Quartal angeliefert werden. Auf dieser Grundlage wird ein Durchschnittswert berechnet. Im zweiten Schritt kann über die Rückverfolgung der Freistellungen der Kunden nachvollzogen werden, wie viel Kupfer die Kunden bei den verschiedenen Vorlieferanten im Quartal freigestellt haben. Der durchschnittliche PCF und die durchschnittliche Recyclingquote werden anschließend anteilig an die Kunden, je nach freigestellter Menge weiterverteilt. Auf dieser Basis wird wieder ein Durchschnittswert gebildet. Dieser Prozess erfolgt so lange bis alle Freistellungen des Kunden abgebildet werden können.
Auf diese Weise wird die physische Lieferkette der Kupferkathode so genau wie möglich abgebildet, sodass unsere Kunden den PCF und die Recyclingquote des Kupfers erhalten, das auch tatsächlich in ihrer physischen Lieferkette angeliefert wurde. Wir müssen an dieser Stelle darauf hinweisen, dass dieses Vorgehen lediglich den Kupfereinkauf von Südkupfer abdeckt. Auf PCF und Recyclingquote des Materials, das tatsächlich vom Vorproduzenten in seinem Produktionsprozess eingesetzt wird, hat Südkupfer keinen Einfluss.






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